Ausscheidungsverfahren

Täglich scheidet unser Körper Stoffe über die natürlichen Ausscheidungsorgane (Lunge, Darm, Niere/Blase, Haut) aus. Dabei handelt es sich bpsw. um Stoffwechselendprodukte, Erreger und Erreger-Stoffwechselendprodukte, Fremdkörper oder überflüssige und aufbereitete Bestandteile aus dem Organismus. In einem gesunden (sprich: geordneten) System fallen dadurch kaum belastende oder vergiftende Produkte an. Wenn unser Körper es aber nur unzureichend oder zu langsam schafft, diese Stoffe auszuscheiden, dann erkrankt er. Zuerst versucht er es noch über Ersatzausscheidungen zu regeln (Nasenbluten, verstärkte Menstruationsblutungen, übermässiges Schwitzen, Hautausschläge, Durchfall usw.).

Leider versuchen wir in solchen Fällen viel zu früh, die Symptome zu unterdrücken (bspw. mit cortisonhaltigen Salben, fiebersenkenden Massnahmen, verstopfende Mittel usw.). Das führt jedoch lediglich dazu, dass der Körper einen anderen Ort für seine entlastenden Ersatzausscheidungen sucht. Aus der relativ banalen Ersatzausscheidung entwickelt sich eine schwerwiegendere Situation, wie z.B. Asthma, Neurodermitis, Heuschnupfen, Migräneanfälle u.v.m.

Sobald dies erkannt wird, ist es an der Zeit, den Körper mittels Ausscheidungsverfahren zu entlasten. Die Traditionelle Europäische Naturheilkunde (TEN) kennt verschiedene Ableitungs- bzw. Ausleitungsverfahren. Bei den Ableitungsverfahren werden die physiologischen Ausscheidungsorgane Leber/Darm, Niere, Lunge, Haut, Schleimhaut und Gefässe angeregt (z.B. über Bewegung, Schwitzen, trinken). Die Ausleitungen erfolgt mittels eines massiven Anregens derselben Organe bzw. durch direktes Entfernen von Toxinen, Schlacken und anderen Schadstoffen über starke Reize oder künstlich geschaffene Hautöffnungen als ein AUSWEG! Dazu zählen Verfahren wie: