Kinderwunsch – aus Sicht der TCM

Die Niere speichert das Jing und ist die Basis für Fruchtbarkeit. Dabei wird sie von anderen Organen (Zang), besonders von Milz und Leber unterstützt. Eine Störung in deren Eigenschaften (transformieren, regulieren und verteilen) kann zu einer Leere von Qi, Blut, Yang und Yin führen oder zu einer Fülle von Qi, Hitze, Schleim oder Blut. Diese Muster können alle zu Infertilität führen.

Die beste klinische Praxis ist die chinesische Medizin mit der Biomedizin zu kombinieren. So kann den Patientinnen am besten geholfen werden. In der TCM wird vor allem auf folgende Punkte besonders Wert gelegt:

Leber-Qi-Stagnation: hindert die Transformation von Yin und Yang und führt zu Störungen der Menstruation und Blockierung des Eisprungs.

Schleim und Feuchtigkeit: können Chong Mai und Ren Mai blockieren, was zu Anovulation und Amenorrhö führen kann.

Blutstase: blockiert die ausserordentlichen Gefässe und die Kollateralen der Uterus. Dies verhindert die Möglichkeit der Empfängnis.

Magdalena

Was hat der Darm mit der Vaginalflora zu tun?

Die weibliche Vaginalflora mit ihrem ureigenen Mikrobiom begleitet jede Frau, jeden Tag! Dieses hochsensible Schutzschild kann aber im Laufe des Lebens „Risse“ bekommen: durch Stress, hormonelle Veränderungen (z.B. Schwangerschaft, hormonelle Verhütungsmittel oder Wechseljahre), ungesunde Ernährung, Antibiotika oder Rauchen kann ein Ungleichgewicht entstehen. Dadurch können sich schädliche Pilze und Bakterien vermehren. Dies führt zu Infektionen im gesamten Urogenitaltrakt.

Ca 1/4 bis 1/3 der Frauen leiden in der Folge an Scheidenpilz, Scheidentrockenheit, wiederkehrenden Harnwegsinfekten und hormonellen Störungen. Was sich oft nicht auf den ersten Blick erschliesst: Grund dafür sind häufig pathogene Darmbakterien, die kontinuierlich vom Darm in die Scheide einwandern. Unbehandelt oder bei fehlendem Therapieerfolg besteht die Gefahr einer Ausbreitung der Entzündungsprozesse auf Blase und Eierstöcke.

Moderne Forschung zeigt nun auf, dass es bei entsprechenden Symptomen im weiblichen Urogenitaltrakt durchaus Sinn macht, den Darm bzw. dessen Mikrobiom zu behandeln!

Die Pflege eines gesunden Darm-Mikrobioms lohnt sich also – auch schon vor dem Auftreten von Krankheiten!

Gerne informieren wir Sie persönlich im Detail über die Vorteile eines gesunden Darmmikrobioms und wie man dadurch auch wieder die Vaginalflora ins Gleichgewicht bringen kann!

Kinderwunsch

Kinderwunsch

Ein Wort mit so viel mehr Bedeutung. Jede Frau soll dabei individuell betrachtet werden, denn es gibt hier keine Grundrezeptur, die auf alle zutrifft.

Zur Unterstützung helfen hier oft Tee‘s, (Ur)Tinkturen, Prä/Probiotika, Aminosäuren, Schüsslersalze, Ohrakupressur, ab- und ausleitende Verfahren, Spagyrik, Bachblütenessenzen… Die Liste ist lang. Aus Sicht der naturheilkundlichen Frauenheilkunde gilt es aber vorerst, dem Körper optimale Bedingungen für eine Einnistung zu schaffen. Die wichtigsten Pfeiler sind hierbei:

  • Östrogen- und Progesteronspiegel
  • Scheidenflora
  • Ernährung/Nahrungsergänzungsmittel
  • Seele/Geist

Mithilfe der Temperaturmethode wird der Zyklus analysiert und gegebenenfalls mit Phytohormonen unterstützt. Meist werden individuelle Tee- und (Ur-)Tinkturenmischungen verwendet. Auch die Scheidenflora darf nicht vergessen werden. Sie wird primär von bestimmten Lactobazillen besiedelt. Stimmt das Milieu nicht, wird die Befruchtung und Einnistung erschwert.

Ein weiterer, wichtiger Aspekte ist die Seele/der Geist. Mit Hilfe von Spagyrik oder Bachblüten werden eventuelle Dysbalancen ausgeglichen und innere Blockaden gelöst. Körper, Geist und Seele sollen gleich gewichtet und behandelt werden, um ideale Voraussetzungen für ein Wunder zu ermöglichen.

Das Sonnenvitamin

Würdest du täglich ein Mittel zu dir zu nehmen, welches

  • die Ansteckungsrate bei Infektionskrankheiten wahrscheinlich reduziert
  • die Schwere von Krankheitsverläufen möglicherweise vermindert
  • die Sterblichkeit bei Hoch-Risiko-Patienten von über 50 auf unter 20% reduziert
  • deinen Knochenstoffwechsel reguliert und zur Mineralisation und Härtung der Knochen beiträgt
  • eine positive Wirkung auf dein Herz-Kreislauf-System hat
  • die Bauchspeicheldrüsenzellen schützt
  • das Immunsystem unterstützt
  • das Hautbild positiv beeinflusst?

Wenn es also so ein Mittel gäbe – würdest du es nehmen?

Nun, es gibt so ein Mittel und es heisst: Vitamin D!

Die Bedeutung von Vitamin D für das Immunsystem und das Risiko von viralen Infektionen ist seit langem bekannt. Schon 2016 berichtet eine Studie des Robert-Koch-Instituts (Rabenberg & Mensink, 2016) in Deutschland über einen erheblichen Vitamin D-Mangel bei deutschen Erwachsenen: 61.5% dieser Bevölkerungsgruppe befindet sich im Vitamin D-Mangel (< 50 nmol/l), 30.2% weisen einen schweren Mangel auf (< 30 nmol/l). Vor allem im Winter steigt dieser Anteil an schwerem Vitamin D-Mangel auf über 50%! Und über 80% (!) der Erwachsenen haben im Winter insgesamt einen Vitamin D-Mangel!

Gibt es ein erhöhtes Risiko für Atemwegserkrankungen im Vitamin-D-Mangel?

Auch diese Frage beantwortet eine Meta-Analyse eindeutig. In der Gruppe mit niedrigen Vitamin D-Spiegeln gab es 83 % mehr Atemwegsinfekte. Bei niedrigen Vitamin D-Spiegeln wurde eine Verdreifachung der Sterblichkeit an Atemwegsinfekten gefunden. Der Anstieg der Risiken war dabei nicht linear, sondern mit sinkenden Vitamin D-Spiegeln wurde ein exponentieller Anstieg gefunden. Unterhalb eines Spiegels von 37,5 nmol/l fand sich der steilste Anstieg des Risikos (Pham et al.,2019). Wir erinnern uns: Ca. 30 % der Erwachsenen haben einen Spiegel unter 30 nmol/l, im Winter sind es hingegen mehr als 50 %.

Auch bezüglich Vitamin D und SARS2-Covid-19 (alias Corona) ist die Datenlage interessant und vielversprechend. Die SSAAMP (Swiss Society for Anti Aging Medicine and Prevention) hat kürzlich einen dringenden Appell von Schweizer Ärzten publiziert. Darin zitieren die Autoren namhafte Studien, welche den (positiven) Einfluss von Vitamin D bei Covid-19 aufzeigen.

Ok – wo finde ich dieses Vitamin D?

Die empfohlene Zufuhr von Vitamin D für gesunde Menschen beträgt laut D.A.CH (deutsche, österreichische und Schweizer Ernährungsgesellschaften) beträgt 800 IE pro Tag. Dies geschieht im Sommer weitgehend durch die Exposition der Haut (Oberarme, Gesicht) in der Mittagszeit. Voraussetzung ist natürlich, dass die Sonne scheint, die Haut nicht durch Kleider bedeckt wird und wir keinerlei Sonnenschutzmittel einschmieren 😉 In den Monaten Oktober bis April jedoch, ist dies aufgrund des Sonneneinstrahlwinkels nicht möglich.

Eine zusätzliche Möglichkeit wäre in dem Fall, dass wir das Vitamin D3 über die Nahrung zu uns nehmen. Aber um 800 IE Vitamin D über die Nahrung aufzunehmen, bedarf es ca.

  • 400 g Makrele
  • 4 kg Schweinsschnitzel
  • 20 Eier
  • 20 Liter Vollmilch
  • 10 kg Kalbsleber
  • 10 kg Brie (45%)
  • 600 g Avocado
  • oder 1 kg Pilze

Wohlgemerkt: täglich! Und bei erheblichen Vitamin D Mängeln (wir erinnern uns), reichen 800 IE leider nicht aus. Bei der Zufuhr grösserer Mengen ist es allerdings ratsam, die Vitamin D-Spiegel im Labor zu messen.

sundown in heart-shape

Gerne beraten wir dich über die Vorteile dieses hochinteressanten Vitamins in unserer Praxis!

Adventszeit-Gewinnspiel

… and the winner is

Unsere absolut unbestechliche und über alle Zweifel erhabene KiraMed-Glücksfee hat entschieden. Die Gewinnerin unseres kleinen Advent-Glückspiels wurde ermittelt und bereits informiert. Sie freut sich riesig über eine Gratis-Therapiestunde bei einer Therapeutin ihrer Wahl. Herzliche Gratulation!

Sicherlich werdet ihr verstehen, dass wir aus Diskretionsgründen den Namen hier nicht bekannt geben – doch wir versichern: alles ist reibungslos verlaufen 🙂

Der Rechtsweg bleibt natürlich ausgeschlossen!

Der Beweis: Unter strenger Aufsicht ermittelt die KiraMed-Glücksfee die Gewinnerin unseres kleinen Wettbewerbs.

Adventszeit – KiraMed sagt DANKE!

Wir sagen Danke!

Am heutigen Adventstag folgt ausnahmsweise mal kein Tipp, sondern ein grosses Dankeschön an unsere Klientinnen und Klienten für die Treue und das Verständnis während eines nicht immer ganz einfachen Jahres!

Es war nicht selbstverständlich, dass wir nach unserem Standortwechsel von Visp nach Brig inmitten des ersten Ausbruchs von Covid-19 weiterhin auf euch zählen durften! Das grosse Vertrauen, welches uns alle entgegen bringen ist unser Ansporn für die Zukunft. Wir möchten stets das Beste für unsere Patientinnen und Patienten und stehen deshalb mit Leib und Seele, sowie viel Herzblut jeden Tag in unserer Praxis!

Gemeinsam, zum Wohle aller!

Merci und schöni Fäschttäg allnä zämo,

Team KiraMed,

Nadine, Carmen, Stefanie, Magdalena und Olivier

PS: unter allen heutigen Likes verlosen wir eine Gratis-Therapiestunde beim deinem Lieblingstherapeuten der Wahl! Also – her mit den erhobenen Daumen und Herzchen 🙂

Adventszeit – Tipp 23

Das vorletzte Türchen in unserem Adventskalender öffnet sich. Von Magdalena stammt folgendes Rezept:

Unser täglich Brot

Buttermilch- Kartoffel- Zwirbelbrot

  • 200 g Dinkelmehl
  • 150 g gekochte Kartoffeln, vom Vortag (fein zerkleinert)
  • 300 g Mehl  Typ 550
  • 350 g Buttermilch, lauwarm
  • 1 TL Zucker oder Honig
  • 1 Würfel Hefe 40 g
  • 1.5 TL Salz

Dinkelmehl und die Kartoffeln zusammen vermengen. Die übrige Zutaten zugeben, ca. 3 Minuten lang kneten. 

Den Teig  mittig  auf das  Backpapier legen; die Papierenen diagonal zusammen-zwirbeln*. Die Nahtstellen nach oben stehen lassen (während dem Backen, gehen diese auseinander, so bekommt das Brot seine rustikale Form). In den kalten Backofen  stellen und bei 200 °C für ca. 50 Minuten backen.

Ich hoffe, es schmeckt euch 🙂

Frohe Festtage!

Magdalena

Adventszeit – Tipp 22

Zyklusanregende Teemischung

Du leidest an Amenorrhoe? Dein Zyklus pendelt sich nach längerer Hormoneinnahme nicht mehr richtig ein? Dann könnte folgende zyklusanregende Teemischung hilfreich sein.

Lasse in einer Drogerie oder Apotheke

  • Rosmarin
  • Eisenkraut
  • Beifuss

zu gleichen Teilen mischen (100.0g). Trinke von dieser Mischung 3x täglich eine Tasse. Rosmarin wirkt erwärmend auf deine Gebärmutter, Eisenkraut wirkt regulierend auf den Zyklus und Beifuss ist ein Frauenheilkraut schlechthin.

Die Teemischung ist individuell abänderbar und lässt sich gut mit anderen Kräuter ergänzen. Sprich dafür gegebenenfalls mit einem erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker.

Aber Achtung: Wende diese Teemischung nicht zu spät abends oder bei einer Schwangerschaft an 🙂

Nadine

Adventszeit – Tipp 21

Vier Türchen verbleiben noch. Heute öffnen wir Nummer 21. Dieser Tipp kommt wieder von unserer wunderbaren Ernährungsberaterin, Carmen:

Blumenkohl-Pizza

Zubereitung

Pizza-Boden:

400g Blumenkohl gerüstet  •••  100g Gruyère  •••  1 Ei  •••  Herbamare 

Den Blumenkohl waschen, rüsten und in etwas grössere Röschen schneiden. An einer groben Gemüseraffel zerkleinern, den Rest von Hand in kleine Stückchen schneiden.

100g Gruyère raffeln und mit dem Blumenkohl in einer Schüssel mischen.

Die Gemüse-Käse-Mischung mit Herbamare würzen.

Das Ei gut verquirlen und mit den restlichen Zutaten vermengen.

Die Masse in einer Wähenform gleichmässig verteilen und mit einer Gabel gut andrücken.

Im vorgeheizten Backofen (200°C Ober- und Unterhitze) für 15 min. backen.

Pizza-Belag:

5 – 6 EL selbstgemachte Tomatensauce (ersatzweise gehackte Pelati)  •••  Gemüse nach Wahl  •••  1 handvoll Oliven  •••  150 – 200g Mozzarella  •••  italienische Kräutermischung

Den Pizzaboden mit der Tomatensauce bestreichen. Falls du Pelati anstelle von Tomatensauce nimmst, diese etwas mit Herbamare würzen.

Mit dem Gemüse und den Oliven belegen.

Mozzarella in kleine Würfel schneiden und darüber verteilen.

Zum Schluss mit italienischen Kräutern würzen.

Die Pizza für weitere 15 – 20 min. im Backofen backen.

Optional: Die Pizza nach dem Backen mit Rucola belegen.

Dazu passt ein gemischter Salat. 

Viel Spass beim Nachkochen und än Güätä 🙂 

Carmen

Adventszeit – Tipp 20

Die 4. Adventskerze brennt und mit ihr öffnet sich auch unser 20. Türchen. Heute mit einem Tipp aus der Spagyrik:

Vier-Winde-Tinktur

Die Festtage stehen vor der Tür und wie jedes Jahr heisst das auch wiederum Schwerstarbeit für unsere Verdauungsorgane. Nicht selten kapitulieren unsere lieben Helferlein im Darm vor dem grossen Ansturm und geben uns das klar mit folgendem Beschwerdekomplex zu spüren:

  • Druckgefühl im Unterbauch
  • Schmerzen (teilweise krampfartig)
  • Völlegfühl, Blähungen
  • Stuhl häufig mit glasigen Schleimbeimengungen
  • (gehäufte) Stuhlentleerung führt zu vorübergehender Besserung der Beschwerden
  • Wechsel von Durchfall zu Verstopfung

Um die Sache nicht weiter eskalieren zu lassen, können wir unsere Verdauung mit einem spagyrischen Spray unterstützen. Das folgende Rezept kann dir deine Lieblingsapotheke sicher gerne mischen:

Rezept zur Vier-Winde-Tinktur

Rp

  • Foeniculi tinct. spag                                                Fenchel
  • Carvi tinct. spag.                                                      Kümmel
  • Matricariae tinct. spag.                                         Kamille
  • Menthae pip. tinct. spag. aa 100.0                   Pfefferminz

D.S. 3 x tgl. 10 Tr. (3 Spraystösse) nach dem Essen.

Achtung: Bei Beschwerden ersetzt das Rezept nicht den Gang zu einer medizinischen Fachperson!

Schöni Fäschttäg und bliebet gsund!

Olivier