Geschenk der Natur – Kombucha
Der heutige Beitrag zum 4. Advent stammt von unserem Therapeuten Olivier Ruppen. Kombucha selbstgemacht  Die Wirkungen von Kombucha  Kombucha erfreut sich auch bei uns immer grösserer Beliebtheit. Das liegt einerseits an seinem sommerlich-frischen Geschmack, leicht süss und etwas sauer, andererseits an den ihm nachgesagten, positiven Wirkungen auf die Gesundheit. Kombucha soll:  die Verdauung regeln und bei Magen-Darm-Beschwerden helfen das …

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Geschenk der Natur – Kombucha

Der heutige Beitrag zum 4. Advent stammt von unserem Therapeuten Olivier Ruppen.

Kombucha selbstgemacht 

Die Wirkungen von Kombucha 

Kombucha erfreut sich auch bei uns immer grösserer Beliebtheit. Das liegt einerseits an seinem sommerlich-frischen Geschmack, leicht süss und etwas sauer, andererseits an den ihm nachgesagten, positiven Wirkungen auf die Gesundheit. Kombucha soll: 

  • die Verdauung regeln und bei Magen-Darm-Beschwerden helfen 
  • das Immunsystem stärken und somit Krankheiten vorbeugen 
  • den Körper entgiften 
  • Energie liefern und bei der Konzentration helfen 
  • entzündungshemmend und antioxidativ wirken 

Und auch wenn nicht alle Wirkungen wissenschaftlich belegt sind – fein schmeckt das Getränk in jedem Fall. 

Die Inhaltsstoffe von selbstgemachtem Kombucha 

  • Viel Wasser: Am besten gefiltert und ohne Zusätze,  
  • Schwarztee, Grüntee oder weisser Tee 
  • Zucker: Rohrzucker, aber auch Alternativen sind möglich; dieser dient dem Pilz als Nahrung 
  • Kombucha-Pilz: Besteht aus Hefen und Bakterien; diesen kann man mittlerweile in vielen Reformhäusern oder im Internet als Starterkultur kaufen; oder ein Freund und Bekannter hat eine Kultur und ist bereit, davon ein wenig abzugeben. Unbedingt auf “lebenden” Kombucha setzen! 
  • Ansatzflüssigkeit: Der Kombucha-Pilz braucht eine kleine Menge fertigen unpasteurisierten Kombucha, denn der bietet ihm ein ideales Milieu, um zu überleben. 
  • Weitere Zutaten, um den Geschmack zu variieren, können nach Bedarf zugefügt werden 

Neben der Fermentationszeit sind die Zutaten ausschlaggebend dafür, ob der Kombucha eher süss oder säuerlich schmeckt. Zudem entstehen bei der Fermentation geringe Mengen an Alkohol und durch den Tee ist Kombucha koffeinhaltig.  

So einfach kann man Kombucha herstellen 

Bei der Kombucha-Herstellung kann man den Geschmack und den Zuckergehalt nach eigenem Geschmack anpassen. Als Herstellutensilien dienen: 

  • Küchenthermometer 
  • Gärgefäss aus Glas mit mind. 1.7 l Fassungsvermögen, z. B. Schraubglas 
  • Baumwolltuch (kann ein sauberes Geschirrtuch sein) und Gummiband 
  • Glasflaschen mit Deckel, z. B. Bügelflaschen 
  • Trichter 
  • Kaffeefilter oder Käsetuch (optional, um kleine Teilchen herauszufiltern) 

Bevor es losgeht, noch ein Hinweis zur Hygiene: Den Kombucha unbedingt auf sauberen Küchenoberflächen und mit gewaschenen Händen verarbeiten, ansonsten könnten sich unerwünschte Keime bilden, die man natürlich vermeiden möchte. 

Die Herstellung 

  1. Die gewünschte Menge Wasser aufkochen. Pro Liter rund 8 g Tee hinzufügen und ca 15 Minuten ziehen lassen. 
  2. Pro Liter 90 bis 100 g Zucker im fertigen Tee vollständig auflösen.
  3. Den Tee auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und ein sauberes Gärgefäss bereitstellen.
  4. Den Kombucha Pilz zusammen mit dem Kombucha-Getränk als Ansatzflüssigkeit (mindestens 100 ml pro Liter) in das Gärgefäss leeren und mit dem abgekühlten Tee auffüllen. 
  5. Das Gärgefäss mit einem Abdecktuch und einem Verschlussspanner (z. B. Gummiring) verschliessen. 
  6. Gärgefäss an einen warmen Platz stellen (mind. 21 Grad) und die nächsten Tage nicht bewegen. 
  7. Nach 10 – 16 Tagen das fertige Getränk in Flaschen abfüllen und kühl stellen. 

Mindestens 10 % des fertigen Getränks dient zusammen mit dem Kombucha Pilz als Ansatzflüssigkeit für die nächste Kultur. (Mehr schadet nicht, sondern beschleunigt die Gärung. 15-20% Ansatzflüssigkeit sind ideal.) 

WICHTIG! Bei jedem Neuansatz den Teepilz herausnehmen und mit fliessendem, kaltem oder lauwarmem Wasser abwaschen. Evtl. die untersten, dunkel verfärbten Schichten entfernen. Das Gärgefäss heiss ausspülen. Danach den Teepilz (mit mindestens 10 % Ansatzflüssigkeit) wieder hineingeben. Jetzt kann man wieder mit Punkt 1 beginnen. 

Der Kombucha-Pilz wächst und gedeiht bei Zimmertemperatur prächtig. Falls man das Wachstum etwas stoppen möchte, kann man das Gefäss mit dem Pilz und der Ansatzflüssigkeit in den Kühlschrank stellen. Sobald man wieder mehr benötigt, das Gefäss wieder bei Zimmertemperatur in eine dunkle Ecke stellen.  

Viel Spass bei der Zubereitung und schöne Festtage! 

Olivier 

kombucha
Kombucha im Gefäss – sehr schön ist der Pilz am oberen Rand des Gefässes sichtbar.

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