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„Der Arzt/Naturheilpraktiker soll den Patienten bei Laune halten, während die Natur ihn heilt.“   Hippokrates

Zentrum für Naturheilkunde und integrative Medizin in Visp

Wie alles begann

Als ich mich nach mehr als 20 Jahren entschied, meiner Tätigkeit als Finanz- und Anlageexperte, sowie der Bankenwelt endgültig den Rücken zu kehren war mir klar, dass dies zu einigen Veränderungen in meinem Leben führen würde. Schon seit jeher stand der Mensch bei mir im Mittelpunkt – nicht sein Vermögen, sein Geld oder der Erfolg. Mein Weg führte mich über eine mehrjährige Weiterbildung in Kinesiologie, hauptsächlich am Berner Institut für Kinesiologie und am Institut für angewandte Kinesiologie IAK in Kirchzarten D, schliesslich zum Zentrum für Kinesiologie in Visp (2004 bis 2007). Dort konnte ich das Gelernte nicht nur anwenden, sondern sogar vertiefen.

Nach einem erneuten Abstecher in die Finanzwelt (2007 bis 2014) wurde mir klar – meine wahre Leidenschaft galt den Menschen! Ich wollte ihnen helfen, sich selbst zu helfen. Neben meiner fundierten Erfahrung im Umgang mit Menschen holte ich mir das benötigte Rüstzeug bei der Paramed Akademie AG in Baar.

Die Ausbildung zum Naturheilpraktiker

Heute kann ich sagen: die Ausbildung zum Eidg.dipl. Naturheilpraktiker TEN mit fast 5’000h an geballtem Wissen war neben dem Leben selbst wohl eine der besten Ausbildungen, die ich jemals gemacht habe. Die unglaubliche Vielseitigkeit – von schulmedizinischen Fächern wie Anatomie, Physiologie und Pathologie über Humoralmedizin, Ausleitungsverfahren, manuelle Verfahren, Hygienestandards im Gesundheitswesen, Schüsslersalze, Biokybernetik, potenzierte Arzneien, Phytotherapie, orthomolekulare Medizin usw. – war sehr bereichernd!

KiraMed GmbH – Zentrum für Naturheilkunde und integrative Medizin in Visp

2015 entschied ich mich dann zur Gründung der Kira Health GmbH. Damals startete ich mit zwei therapeutischen Stossrichtungen – der KInesiologie und der RAdionik. Da der Name „Kira(n)“ auf Hindi und in leichter Abwandlung „Kirana“ auf indonesisch soviel bedeutet wie „Lichtstrahl, Sonnenstrahl, Weg ins Licht“ war der Name für die Firma rasch gefunden: KIRA Health. Über die Jahre wurden dann die Kompetenzen stark erweitert und dieser Prozess ist mit Sicherheit noch lange nicht abgeschlossen! Um dieser und auch zukünftigen Entwicklungen im Markt Rechnung zu tragen, änderte die Gesellschaft ihren Firmennahmen Ende Oktober 2018 in KiraMed GmbH.

Die Vision von KiraMed

Mein Ziel ist es, KiraMed zu einem wichtigen Pfeiler im Oberwalliser Gesundheitswesen auszubauen, der talentierte Therapeutinnen und Therapeuten unter einem Dach vereint, so dass wir unseren Patienten ein  umfassendes Therapie-Angebot bieten können. Das schliesst auch die Zusammenarbeit mit der Schulmedizin ein – so wie ich es bei der Paramed AG in Baar immer wieder erleben darf. Miteinander zum Wohle der Patienten! Das motiviert mich jeden Tag aufs Neue.

Olivier Ruppen - Gründer von Kira Health - Zentrum für Naturheilkunde und Erfahrungsmedizin
Olivier Ruppen – Gründer von Kira Health

Naturheilkunde TEN

Was ist Naturheilkunde TEN?

Die Traditionelle Europäische Naturheilkunde (TEN) ist ein Jahrtausende altes Medizinsystem, welches erst im 19. Jahrhundert vom Modell der heutigen Schulmedizin verdrängt wurde. Wie in anderen Kulturen (man denke an die Traditionelle Chinesische oder die Ayurvedische Medizin) kennt auch die westliche Tradition ein Wissensystem mit riesigem Erfahrungsreichtum und Therapiekonzepten, welches sich in den vergangenen 2500 und mehr Jahren entwickelt hat.  Die TEN ist also viel mehr, als nur ein Sammelsurium von diagnostischen und therapeutischen Verfahren. Sie ist eine immer wieder faszinierende, eigenständige Heilkunst, welche sich nach den Gesetzen und mit den Mitteln der Natur richtet. Viele ihrer Methoden sind zwar heute noch bekannt (bspw. Kneipp-Anwendungen), aber sie werden oft eigenständig und nicht zusammenhängend praktiziert.

Die grosse Stärke der TEN-Heiltradition ist aber ihre ganzheitliche Sicht (dazu weiter unten mehr), die verschiedenste Aspekte zu vereinen vermag: Medizin, Physik, Chemie, Humorallehre, aber auch Philosophie, Signaturenkunde und Heilpflanzenlehre.

Einige wesentliche Elemente, Diagnosemittel und Therapiemethoden der TEN sind (die Liste ist nicht abschliessend):

  • Humoralmedizin (Lehre der 4 Säfte)
  • Temperamentenlehre
  • Gesundheits-, Krankheits- und Heilungsprinzipien
  • Naturheilkundliche Untersuchungsmethoden (bspw. Iris-, Zungen-, Puls- und Antlitzdiagnostik)
  • Einbezug schulmedizinischer Untersuchungsergebnisse
  • Aus- und Ableitungsverfahren (bspw. Baunscheidtieren, Blutegel, Schröpfen, Wickel)
  • Manuelle Therapien (kl. Massage, Fussreflexzonen, Viszeralmassagen, NST etc.)
  • Ernährung
  • Präventionsberatung

Die ganzheitliche Sicht

Während meiner Ausbildung zum Naturheilpraktiker TEN ist mir ein, wie mir scheint, ausgezeichneter Vergleich untergekommen, welcher den Unterschied der ganzheitlichen Sicht der TEN und der vorherrschenden, schulmedizinischen Betrachtungsweise anschaulich aufzeigt:

Der Schweizer Künstler, Komiker und Kabarettist Ursus Wehrli räumt seit Jahren Kunst auf. Das sieht dann bspw. so aus:

Kandinsky’s „Roter Fleck II“

und in Wehrli’s „aufgeräumten“ Variante:

Das Original von Kandinsky gibt als Gesamtkunstwerk einen Blick auf das Bild frei. Es zeigt die Vorstellung des Künstlers einer „symphonischen Komposition“ (Hauptformen und untergeordnete Formen).

Urs Wehrli räumt das Bild auf, analytisch und ordentlich. So wird zwar ersichtlich, wie viele rote, orange, grüne, gewellte und runde Teile oder Linien das Bild aufweist. Aber dadurch verliert das Gemälde seine Aussage und seine Kraft. Das Kunstwerk ist in der aufgeräumten Form nicht mehr erkennbar.

Den Menschen als ganzes Wesen (als Gesamtkunstwerk) zu betrachten und erfassen ist ein grundlegendes Anliegen der Naturheilkunde. Diese ganzheitliche Sichtweise ermöglicht es, den Menschen möglichst vollständig wahrzunehmen. Denn auch hier ist das Ganze mehr, als die Summer seiner Teile. Das sich Festlegen auf einzelne Laborparameter, Symptome oder Krankheiten (wie in der Schulmedizin leider üblich), führt unweigerlich zu einer begrenzten – und eingrenzenden – Sicht. Das Gesamtkunstwerk Mensch ist nicht mehr sichtbar.

Die Naturheilkunde hingegen sucht das Gesamtbild zu erfassen – auch wenn dabei einige analytische Details „unscharf“ bleiben. Sie weiss aber um die Bedeutung der pathologischen Situation und sucht diese zu beeinflussen. Die Stärke der TEN ist gerade diese Unschärfe – die Details treten in den Hintergrund – das Gesamtbild ist wichtiger.

Ablauf einer Behandlung

In einem ausführlichen Gespräch (Anamnese) erläutert der Patient den Grund seines Besuchs, seine Beschwerden und deren Entstehungsgeschichte. Klärende Fragen durch den Therapeuten, sowie situationsangepasste, diagnostische Verfahren (z.B. humoralmedizinische Analyse, Iris- und/oder Zungendiagnose) ermöglichen die Erstellung eines Gesamtbilds. Dazu gehören auch Informationen über Körperfunktionen, Lebensweise (Diaita) und Ernährung, Schlaf, emotionale Aspekte, sowie aktuell eingenommene Medikamente, Krankheiten in der Herkunftsfamilie, Impfungen, Operationen und vorgängige Therapien. Wo nötig werden zusätzliche Informationen und Parameter berücksichtigt oder erhoben (bspw. Laboranalysen, kinesiologische Austestungen, Bioresonanz oder vorhandene schulmedizinische Befunde).

Auf der Basis dieser Gesamtschau wird ein individueller Therapieplan erarbeitet, welcher sowohl die Linderung der aktuellen Beschwerden, als auch die Stabilisierung der konstitutionellen Situation (Konstitutionstherapie) anstrebt. Je nach Fall kann dieser Plan unterschiedliche Verfahren beinhalten, wie bspw. manuelle oder physikalische Verfahren, Vorschläge zur Anpassung des Lebensstils, Ernährungsvorschläge, Heilpflanzenmischungen oder Ergänzungspräparate (Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, Enzyme, Aminosäuren usw.).

Behandlungen: Wie lange/wie oft

Ein Ersttermin dauert je nach Beschwerdebild und Therapie ca. 60 – 90 Minuten, Folgetermine je nach Therapie und Häufigkeit der Termine ca. 30 – 60 Minuten. Manuelle Therapien verlangen anfänglich oft nach häufigeren Terminen bis zu 3 x pro Woche; für andere Therapien können 1- 4 x pro Monat ausreichen.

NST

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NST – Neurostrukturelle Integrationstechnik

NST in Visp

NST (Neurostrukturelle Integrationstechnik) ist eine spinale Integrationstechnik, welche von Dr. Michael Nixon-Livy aus Australien in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt wurde. Durch sanfte Berührungen am Körper wird eine schnelle und tiefe Schmerzreduktion bewirkt. Dadurch erhöht sich die Vitalität und der Gesundheitszustand verbessert sich.

Typischerweise reagiert der Körper auf NST mit einer tiefen Entspannung, gefolgt von einer spontanen Autoregulation und Neueinstellung der Muskulatur, des Nervensystems, der Organe und des Hormonsystems.

Der Autoregulationsprozess kann bis zu fünf Tage andauern, bis er vollständig abgeschlossen ist. Danach wird eine weitere NST Sitzung angewendet.

Bei Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und mehr…

Obwohl NST bei allen gesundheitliche Beschwerden und Altersgruppen angewendet werden kann, wird ihr eine besondere Wirksamkeit vor allem in der Lösung struktureller Beschwerden bescheinigt:

  • Rückenschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schulter- und Handgelenksbeschwerden
  • Knie- und Knöchelschmerzen und bei Unfall- und Sportverletzungen

NST wird am Besten mit einer weichen Bindegewebsosteopathie– oder Chiropraktik verglichen. Die Zielrichtung reicht jedoch über die der Osteopathie und Chiropraktik hinaus, in dem weitere psychologische und ernährungsbezogene Bedürfnisse des menschlichen Organismus im Hinblick auf die behandelte Person miteinbezogen werden.

Instrumentelle Biokommunikation

Die Instrumentelle Biokommunikation mit Quantec

Biologische Organismen haben seit jeher die Fähigkeit, dass sie miteinander kommunizieren – und zwar ausserhalb wahrnehmbarer oder messbarer Bereiche. Dies wird auch Biokommunikation genannt.

Instrumentelle Biokommunikation ist die Möglichkeit, ein physikalisches Gerät so zu bauen, dass es simulieren kann, ein biologisches System zu sein. Dadurch kann es mit anderen biologischen Systemen kommunizieren, Informationen erhalten und auch an andere Systeme weitergeben.

Alles, was ein Computer dazu benötigt, sind entsprechende Schnittstellen, die ihm eine Kommunikation mit biologischen Systemen ermöglichen. Diese Schnittstellen basieren zum einen auf Dioden mit weissem Rauschen, zum anderen auf der Nicht-Lokalität quanten-physikalischer Phänomene.

Wir arbeiten diesbezüglich mit Quantec® dem weltweit wohl fortschrittlichsten System seiner Art.

Nicht erst seit der Entdeckung quantenphysikalischer Gesetze wissen wir, dass der Mensch soviel mehr ist, als Körper und Geist. Und erstaunlicherweise scheint selbst das, was fest ist (Materie) im Wesentlichen aus Nicht-Stoff zusammengesetzt zu sein, hinter welchem ein geistiges Prinzip herrscht. Umso eigenartiger ist es, dass selbst in der Medizin des 21. Jahrhunderts noch so wenig Wert auf diese Erkenntnisse gelegt wird. Doch wenn dieses geistige Prinzip tatsächlich auch an der Formgebung von Materie beteiligt ist, wäre es dann nicht sinnvoll, diese Intelligenz in die Erstellung unseres Wohlbefindens mit einzubeziehen? Dank der instrumentellen Biokommunikation mit Quantec ist genau das nun möglich!

Analyse der Mikronährstoffe

Nicht die Krankheit, sondern die Gesundheit müssen wir pflegen!

Dr. Lothar Burgerstein (1895 – 1987)

Auch wenn in einigen Kreisen immer noch Zweifel darüber herrschen – so langsam setzt sich die jahrhundertalte Erkenntnis durch, dass ein gesunder Mensch in erster Linie eines gesunden Milieus bedarf. Auf der strukturellen Ebene bedeutet dies, dass wir dazu Sorge tragen müssen, unserem Körper die notwendigen Nährstoffe, Mineralstoffe, Vitamine, Amino- und Fettsäuren, sowie Spurenelemente in einer möglichst idealen Zusammensetzung zuzufügen. Ausserdem sollten wir Belastungen durch toxische Metalle vermeiden bzw. vorhandene Belastungen eliminieren. Daneben bedürfen wir auch einer guten Genetik, eines stabilen Umfelds und einer  gesunden Umwelt. Was so banal und selbstverständlich tönt, wird in der modernen Zeit immer schwieriger.

Die orthomolekulare Medizin setzt hier als Erweiterung und Ergänzung nahtlos an die Schulmedizin an, indem sie die Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper misst und mit den Mengen vergleicht, welche normalerweise in einem gesunden Körper vorhanden sind. Gleichzeitig werden „klassische“ Verhältniszahlen ermittelt (z.B. zwischen Kalium und Natrium) und Belastungen, wie bspw. Quecksilber, Blei oder Aluminium ermittelt, da diese den reibungslosen Ablauf in den Zellen behindern können. Nicht das Symptom steht dabei an erster Stelle, sondern das biochemische Profil. Oberstes Ziel ist dabei die Prävention. Bei Bedarf erfolgt die Therapie mit körpereigenen, physiologischen Substanzen.

Die Analyse des Ist-Zustandes erfolgt, je nachdem was gesucht wird

  • mittels Vollblut- oder Serumanalyse
  • Haaranalyse
  • im Kapillarblut
  • im Urin oder Stuhl.

Die ersten beiden – Vollblut- und Serumanalyse – müssen in der Schweiz derzeit durch einen Arzt erfolgen. Viele weitere, wichtige Laboranalysen können wir gerne in Auftrag geben. Wichtig ist neben einer laborgestützten Analyse auch die seriöse, weiterführende Beratung! Therapeutische Massnahmen sollten immer von einer Fachperson begleitet werden!

Der folgende Artikel in der Zeitschrift „natürlich“ vom 1.5.2018 befasst sich mit den Mikronährstoffen:

https://www.natuerlich-online.ch/magazin/artikel/heilen-mit-naehrstoffen/